Anästhesie

„Die Vermeidung von Schmerzen bei Operationen ist eine märchenhafte Vorstellung …“

– L. Velpeau

Wir bieten folgende Anästhesien an:

  • Injektionsanästhesie (für sehr kurze Eingriffe z. B. HD / Röntgen)
  • Inhalationsanästhesie (alle größeren Eingriffe)
  • Lokalanästhesie (z. B. kleine Bisswunden, Biopsieentnahme etc.)
  • Epiduralanästhesie (z. B. Kaiserschnitt)
  • Tierärztliche und maschinelle Narkoseüberwachung bei jedem Eingriff

Gut zu wissen

Hundemedizin Katzenmedizin Heimtiermedizin Schildkröten und Vögel

Für einen chirurgischen Eingriff ist in der Regel eine Narkose erforderlich. Wir arbeiten nach modernen tiermedizinischen Verfahren mit schonenden Narkosemitteln. So können wir beim Patienten eine höchstmögliche Narkosesicherheit gewährleisten und das Narkoserisiko so gering wie möglich halten. Die Patienten erholen sich deutlich schneller vom operativen Eingriff. Wenn Ihr Tier bei uns operiert wird, nehmen wir es am Tag des Eingriffs stationär auf. Es werden am Tag der Aufnahme, vor dem Eingriff, klinische Untersuchungen durchgeführt, die sicherstellen, dass eine Narkosefähigkeit vorliegt. Evtl. raten wir vor dem Eingriff noch zu speziellen Untersuchung (Blutuntersuchung, Echokardiographie o.ä.). Gerne dürfen Sie währenddessen anwesend sein, um Ihrem Liebling Sicherheit zu geben.

Nach der Voruntersuchung Ihres Tieres stellen wir eine individuell auf jeden Patienten zugeschnittene Mischung aus Narkose- und Schmerzmittel zusammen. So gewährleisten wir eine optimal steuerbare Narkose und eine ununterbrochene Schmerzbehandlung.

In der Anästhesie wird ein Venenkatheter gelegt, über den die Versorgung mit Medikamenten durch einen Tropf geschieht. Nach der Gabe eines Beruhigungsmittels wird ein Beatmungsschlauch eingelegt, mit dem der Patient mit dem Narkosegerät verbunden ist, um die Narkose über Gase aufrecht zu erhalten und Sauerstoff zuzufügen. Diese Inhalationsnarkose ist sehr schonend, gut zu dosieren und sehr gut zu überwachen. Bei Narkosezwischenfällen kann die Narkose sofort angepasst oder sogar ausgeleitet werden.
Für die Dauer des Eingriffs werden alle sogenannten Vitalparameter überwacht, wie Atem- und Herzfrequenz, EKG, Blutdruck und Körpertemperatur. Außerdem wird die Konzentration von Sauerstoff, Kohlenstoffdioxid und Narkosegas in der Atemluft bestimmt, so dass im Bedarfsfall der Patient auch sofort beatmet werden kann.

Bei ambulanten Eingriffen erfolgt die postoperative Überwachung im Aufwachbereich. Erst wenn der Patient sicher wach und schmerzfrei ist und weder Untertemperatur noch Erbrechen zeigt, wird er entlassen.